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Mittwoch, 20. Mai 2009, 10:52

Bläuung

Hallo. Hab auf der Damastklinge meines KD89 unter den Goldornamenten spärlichste Reste von Bläuung gefunden. 1) Weiß jemand wo man daß heute noch machen kann? 2) Feuervergoldungen sind ja glaub ich auch schon verboten - Gibts da einen Kontakt der solche Ornamente noch vergoldet. 3) Außerdem würde ich dem Bakelitgriff wieder gerne Glanz verleihen. Hat da jemand eine Idee? Würd mich sehr über Eure Hilfe freuen. Danke vorab Alex

3

Mittwoch, 20. Mai 2009, 21:34

Vielen Dank. Hast du auch schon Erfahrung mit deren Arbeit gemacht? Sind die gut?
Servus
Alex

4

Mittwoch, 20. Mai 2009, 22:00

Generell kann man blanke Stahlteile (je blanker, desto besser) bläuen, wenn man sie auf die Temperatur von 300 Grad C erhitzt. Diese Temperatur erzeugt ein schönes Kornblumenblau. 290 Grad ergibt ein dunkelblau/violett und 310 Grad ergibt schon ein helleres Blau.

Ich habe das vor längerer Zeit selbst in einem alten Gas-Backofen probiert - funktioniert.

Wie das allerdings bei Damast-Stahl klappt, da er ja keine glatte Oberfläche hat, weiß ich nicht.

Gruß, Hans

5

Donnerstag, 21. Mai 2009, 10:55

Zitat

Original von JohnnyReb
Vielen Dank. Hast du auch schon Erfahrung mit deren Arbeit gemacht? Sind die gut?
Servus
Alex


Hallo,
ich habe selbst keine Erfahrung mit der Firma gemacht - aber das sind Profi, also sollen sie auch gute Arbeit machen.
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

6

Freitag, 22. Mai 2009, 11:55

Danke, werd ich ausprobieren.
Servus

Alex

7

Freitag, 22. Mai 2009, 17:53

Zitat

Original von puck
Generell kann man blanke Stahlteile (je blanker, desto besser) bläuen, wenn man sie auf die Temperatur von 300 Grad C erhitzt. Diese Temperatur erzeugt ein schönes Kornblumenblau. 290 Grad ergibt ein dunkelblau/violett und 310 Grad ergibt schon ein helleres Blau.

Ich habe das vor längerer Zeit selbst in einem alten Gas-Backofen probiert - funktioniert.

Wie das allerdings bei Damast-Stahl klappt, da er ja keine glatte Oberfläche hat, weiß ich nicht.

Gruß, Hans


Aber wie bläue ich dann nur eine bestimmte Stelle und nicht den ganzen Säbel ?????
SUUM CUIQUE das Motto der Leib Garde Husaren (jedem das Seine)

Rasch mit dem Pferde, hart mit dem Schwerte,
im Sattel feste, beim Becher der Beste, den Frauen hold, treu wie Gold, Mut in Gefahr, das ist ein Husar

Für Fragen über mein Spezialgebiet stehe ich jederzeit gerne zur Verfügung!

8

Freitag, 22. Mai 2009, 19:39

Tja, Michél, das ist DAS Problem, wenn das Problem gelöst ist, kann jeder Putzfrau das machen und Solingen wird endlich und endgültig pleite :) Wenn Du ein Antwort auf Deine Frage wirklich finden willst einfach in die 2. Lehre nach Solingen gehen und nach 2-3 Jahren kannst Du uns berichten wie das geht :)

Sonst kann ich Kalt-Bläuung anbieten - sehr giftig, sehr gefährlich, aber funktioniert und man kann leicht nur bestimmte Stellen bläuen 8o Nur ich lasse Finger davon!
Tu ne cede malis, sed contra audentior ito!

9

Sonntag, 24. Mai 2009, 15:27

Obwohl ich zweimal was gebläut hatte, habe ich aber ansonsten keine Erfahrung damit.

Ich denke wenn man keine größere Fläche, bzw. eine ganze oder halbe Säbelklinge, sondern nur eine kleine Stelle (Ornament o. ä.) bläuen will. muss man mit einer Schablone arbeiten, bzw. um die zu bläuende Stelle herum die Klinge abdecken, aber womit?

Es würde mich reizen, das mal wieder zu probieren. Leide habe ich keinen solchen Gasbackofen, der eine Temp. über 300 Grad brachte und Thermometer hatte, mehr.

Ich hänge mal zwei Fotos von einem Teil der Original- Klingenbläuung eines sächs. Inf. Offz. Säbels, M. 1816 an.

Ich denke, dass diese Bläuung auch durch Erhitzen erzeugt wurde, da das Blau z. T. ein bischen in Violett überwechselt.
Das untere Rankenornament ist meiner Meinung mittels Schablone/Abdeckung der nicht gebläuten Stellen entstanden.

Gruß, Hans

10

Montag, 25. Mai 2009, 17:13

Bläuung

Versuch mit feinen Lehmschlicker ( Abdecken)

>>PROVIDENTIAE MEMOR<< DER Vorsehung eingedenk