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Mittwoch, 21. Oktober 2020, 15:25

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Säbel kantonale Ord. 1760 Bern

Hier noch ein Vergleich mit dem ursprünglichen Gefäss. Dazu noch Fotos vom Stiefel und der Fixierung der Klinge.

Mittwoch, 21. Oktober 2020, 15:23

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Säbel kantonale Ord. 1760 Bern

Hier habe ich einen sehr interessanten Säbel. Zumindest aus meiner Sicht. Er entspricht eigentlich der Ordonnanz 1804, wie sie z.B. joheau schon vorgestellt hat. Das Besondere an diesem Säbel ist, dass das Gefäss von einem Modell 1760 stammt, sogar einem frühen Modell mit Daumenring. Alle Bügel und der Daumenring sind mit grossem Aufwand abgeschliffen und die Klinge ersetzt worden. Sie wurde terzseitig mit einem Messingplättchen, quartseitig mit einem Stahlstift fixiert. Die Klinge weist Schleif...

Donnerstag, 15. Oktober 2020, 11:32

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Kurze Vorstellung

Hallo Willkommen im Forum. Bin gespannt was du uns allen zeigen wirst.

Montag, 5. Oktober 2020, 20:05

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Der Verlag Basler Grafik hat eine Reihe von Uniformtafeln zur Ordonnanz 1852 herausgegeben. Da ist ein Sappeur mit solchen Schnallen abgebildet. Es ist wie du sagst, es gibt nichts was es nicht gibt. Ich zitiere: Die Muster sollen als Typus der neu zu verfertigenden Gegenstände angesehen werden. Deshalb ist es zulässig, dass wenn in den Details zweckmässigere und dem Geschmack mehr zusagende Abweichungen ausfindig gemacht werden, davon Gebrauch gemacht werde. Nur müssen Abweichungen innerhalb de...

Montag, 5. Oktober 2020, 14:32

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Also meiner Meinung nach sind auf den Scheiben gekreuzte Äxte zu erkennen. Auf der linken sind ansatzweise die Stiele erkennbar. Das alte Sappeurzeichen nach 1861 waren ja zwei gekreuzte Äxte unter einer platzenden Granate. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei einer Spezialtruppe, wie es die Sappeure waren, ein Artilleriekoppel ausgegeben wurde. Umgekehrt vermutlich das Gleiche, da war dann der Korpsgeist und -Stolz vermutlich zu gross.

Montag, 5. Oktober 2020, 11:43

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Tatsächlich, war mir gar nicht aufgefallen. Peinlich, peinlich. Merci, das wäre mir sonst entgangen.

Montag, 5. Oktober 2020, 07:57

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Wo seht ihr eine Bajonettscheide? Also mir ist nichts aufgefallen. Aber ja, joheau, das dürfte so eine Tasche sein. Sie entspricht der Ord. 1861. Je nach Breite für Faschinenmesser oder Weidmesser.

Sonntag, 4. Oktober 2020, 20:12

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Ich habe ein Foto eines Geniesoldaten erwerben können, der genau so ein Faschinenmesser trägt. Er gehört zur Sappeurkompanie 5. Nach dem Reglement von 1852 hatte der Kanton Bern nach wie vor 2 Sappeurkompanien zu stellen(Nr. 3 und 5). Dieses Foto stammt aus den frühen 1870er Jahren und wurde von Adolf Kümmerly in Bern aufgenommen. Er betrieb ein Studio zwischen 1862 bis 1883. Der Soldat trägt die Uniform der Ordonnanz 1861, mit Epauletten am Waffenrock und einem Gürtel mit S-Schnalle und Ziersch...

Sonntag, 4. Oktober 2020, 19:53

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Degen für Offiziere Ordonnanz 1817

Hallo zusammen, heute möchte ich ein weiteres Stück meiner Sammlung vorstellen. Und zwar ein Exemplar eines Helmknaufdegens, wie er während der Zeit um 1820/30 sehr beliebt war. Vor allem in Bern, aber auch in diversen anderen Kantonen von Offizieren der Infanterie oder Artillerie (unberitten mit Lederscheide, beritten mit Stahlscheide) getragen. Die einzige Ordonnanzbeschreibung kommt den auch aus Bern, um 1830 geschrieben. Diese Ordonnanz war fakultativ, sprich freiwillig. Bei der Tagsatzung k...

Sonntag, 4. Oktober 2020, 19:41

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Säbel Bistum Eichstätt

Ja, man siehts, aber man kann das nicht von einer zeitgenössischen Reparatur unterscheiden. Chapeau dem Handwerker. Lustig wie die Stücke ihren Weg gehen. Einen meiner Säbel habe ich neulich auch in einem alten Katalog gefunden.

Freitag, 25. September 2020, 19:23

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Säbel Bistum Eichstätt

Schön, gefällt mir. Danke fürs Zeigen.

Freitag, 25. September 2020, 19:20

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Ordonnanz 1804 - Säbel für unberittene Mannschaften

Hallo joehau Erstmal schöner Säbel. So einer fehlt mir auch noch. Hinter dem Armaturstempel ist kein B sondern ein L, steht für Landwehr. Die Waffe wurde irgendwann zwischen 1800 und 1810 hergestellt und vom Zeughaus ausgegeben. Später wurde entweder der Träger in die Landwehr berufen, oder die Waffe ging zurück ins Zeughaus und wurde dann an einen Landwehrmann verkauft. Da das Zeughaus sparen musste, wurden vermutlich nebst Klingen auch die Griffe wiederverwendet. Jedenfalls ist die Griffkappe ...

Sonntag, 20. September 2020, 12:24

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Anfrage von Gerhard

Hallo Gerhard Es gibt ein Limit an Dateianhängen. 20 Bilder oder max. 5 MB. Daran bin ich am Anfang auch fast verzweifelt. Schau am besten bei deinen Fotos in den Eigenschaften nach, wie gross sie sind. Gruss und schönen Sonntag wünscht der Microraptor

Freitag, 18. September 2020, 18:00

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Säbel Ordonnanz 1842/52, berittene Mannschaft

Hallo zusammen. Nach Recherche habe ich noch zwei Exemplare gefunden. Beide 200er Nummern und beide mit Klingenlängen zwischen 83 und 85 cm. Daher nehme ich an, dass sich mehr oder weniger alle Säbel für Reitende Artilleristen in dieser Grössenordnung bewegen. Wieder was gelernt. Gruss und schönes Wochenende wünscht det Microraptor

Sonntag, 30. August 2020, 08:58

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Säbel Ordonnanz 1842/52, berittene Mannschaft

Hallo Schmiede Das klingt logisch, bei den berittenen Offizieren waren die der Artilleristen ja auch kürzer. Allerdings hat das Stück mit der Nr.4 (Kessler) eine Klingenlänge von 920 mm, also der Ordonnanz 1852 entsprechend. Das irritiert mich, da beide Säbel mit ziemlicher Sicherheit aus der selben Lieferung sind. Daher auch die Vermutung mit den “massgefertigten Waffen“. Weitere Stücke könnten da sicher Klarheit schaffen.

Donnerstag, 27. August 2020, 20:22

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Säbel Ordonnanz 1842/52, berittene Mannschaft

Hallo zusammen Mir ist es gelungen, ein Stück mit Bestempelung am Griff aufzutreiben. Der Stempel ist AA. R.A.13. Das steht für reitende Artillerie. Der Hersteller sind die Gebrüder Weyersberg in Solingen. Im Bundesauszug von 1817 bis 1852 waren insgesamt 4 Kompanien à 130 Mann aufgeführt. Davon stellten Zürich, Bern, Aargau und die Waadt jeweils eine Kompanie. Ab 1804 stellte Bern bekanntlich eine 21 Mann starke Truppe berittene Artillerie als Teil der Stadtlegion und später der Standeskompanie...

Dienstag, 18. August 2020, 20:10

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Ja das habe ich auch schon gesehen. Sieht für mich wie eine Säbelklinge aus. Gruss retour

Montag, 10. August 2020, 11:37

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Spitze von Weidmesser umgebogen, was tun?

Hallo zusammen. So die Reparatur ist fertig. Zurückbiegen war nichts, dabei ist sogar die Spitze abgebrochen. Schlussendlich habe ich mit Nassschleifsteinen, die ich zum Kochmesser schleifen benutze, wieder eine neue Spitze geschliffen. Mir ist aufgefallen, dass der Stahl einen sehr hohen Chromanteil hat. Das macht ihn zwar unempfindlicher gegen Nässe, Schmutz und dergleichen, macht den Stahl aber auch weich. Das Weidmesser wurde schon einmal beschliffen, man sieht keinen Unterschied zu vorher, ...

Freitag, 7. August 2020, 20:19

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Füsilier Ordonnaz 1898, Bern

Es kommt halt sehr aufs Stück an. Waffenröcke sind am Häufigsten, schon bei Hosen vor Ord. 1898 wirds echt schwierig. Dazu muss gesagt werden, dass das persönliche Material nach der Dienstzeit vom Wehrmann behalten wurde, daher findet sich sowas schon hin und wieder. Die Blusen waren Korpsmaterial, d.h. sie wurden dem Soldaten leihweise zum Dienst ausgegeben und danach wieder zurückgenommen. die Idee dahinter war, den Waffenrock zu schonen. Daher wurden solche Stücke bis zum totalen Verschleiss ...

Donnerstag, 6. August 2020, 11:26

Forenbeitrag von: »Microraptor92«

Faschinenmesser 1842/52 Bern

Damit lässt sich auch das Alter genauer datieren. Die Firma wurde 1860 gegründet. Wenn Griff und Klinge nicht ausgewechselt wurden, wäre das Stück irgendwann zwischen 1861 und 1875 hergestellt worden. Die Firma gibts übrigens heute noch, vielleicht haben die ja noch irgendwelche Unterlagen in ihrem Archiv.