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Donnerstag, 21. Februar 2013, 13:22

Offiziers-Extrasäbel Typ M1904 Österreichisches Bundesheer Bundesstaat Österreich 1934-38; Firmengeschichte "ZEITLER" und "JUNG"

Liebe Freunde!
Es ist wieder Zeit, bzw ich habe ein wenig Zeit und die Freude, oa Säbel vorstellen zu können:

Offiziers-Extrasäbel des Österreichisches Bundesheer mit „Hegedüskorb“ nach dem Muster 1904
mit Offiziersportepee des Bundesstaates Österreich 1934-38 um 1935


Informationen zu diesem Muster gibt’s im Forum z.B. bereits auch unter:
Offiziers-Extrasäbel M1904 mit Hegedüskorb.
oder auch (ein analoges wunderschönes Belegexemplar und fein herausgearbeitete Unterschiede) Offizierssäbel des I. österreichischen Bundesheeres

Beschreibung:
Griff mit Silberdrahtwickelung und geschwärzter Fischhaut; alle Metallteile sind vernickelt;
Rückenklinge mit beidseitigem Hohlschliff; asymetrischer durchbrochener Korb. Die Ausführung ist sehr ähnlich dem Muster f. kuk Kav.Offiziere M1904, aber leichter und wesentlich schmäler ausgeführt. Auch das Korbmaterial ist aus einer leichteren Metalllegierung. Die Griffkappe ist mit Grifflappen; der Griffrücken ist strukturiert und garantiert eine bessere Handhabe;
Die Klinge hat im Gegensatz zum M19 04 kein Schör und ist ebenfalls leichter ausgeführt. Der Säbel hat hier keinen Stossfilz sondern noch das originale rote Stossleder.
Das goldene Offiziersportepee hat eine Lederfütterung und zeigt am schachbrettartig gestickten Knopf den nimbierten Doppeladler des Bundesstaates Österreich ab 1934. Die militärische Verwendung des Säbels bzw. der Verwendungszeitraum war zwischen 1928 bis 03/1938.

Geschichte:
Dieser nicht allzu oft anzutreffende Säbel wird oft mit dem wesentlich häufigeren KavOffzS M1904 verwechselt. März 1938 waren 1.415 Offiziere im Personalstand des ÖBH. Nur ein Teil führte diesen Extrasäbel (vielleicht ein Drittel?), der Rest den normalen M 1904 oder InfOffzS M1861 oder sonstige ältere österr. Muster. Der Rest ist, was Stürme der Zeit übrig gelassen haben und das wird wohl nicht soviel sein. Dieser Säbel ist mir auch deswegen wertvoll, da er zwar keinen makellosen Erhaltungszustand zeigt, dafür aber einen authentischen guten und unveränderten -ca. 10-Jahre währenden Gebrauchszustand- mit allen typischen Trage- und Verwendungsspuren (typische Abriebe, Knicke, Beulen und Kratzer an den Strapazstellen- v.a. am Ort!) zeigt.
Also ein Exemplar mit "gelebtem Leben“, das auch die letzten ca. 80 Jahre in Vergessenheit gut und unverändert überstanden hat. Er musste nur etwas geputzt werden und darf als ein für sich sprechender Beleg letzter österr. Eigenständigkeit von damals stehen.

Nach dem Ende der Monarchie und der kuk Armee sind bei der revolutionären Volkswehr am 2.April 1919 die Säbel für Offiziere abgeschafft worden.Spätestens jedoch mit dem 1. Oktober 1920 und der Neuaufstellung des neuen ÖBH wurde diese Bestimmung aufgehoben. Der KavS bzw KavOffzS M 1904 wurde für das ÖBH als Standardsäbel (Offiziere, Unteroffiziere, Berittene) übernommen, wie auch tlw. in sonstigen Nachfolgestaaten der Monarchie. Allerdings dürfte gem. altem Bildmaterial diese Weisung nicht durchgehend befolgt worden sein.
Seit 1.Jänner 1928 durften auch andere (österr.!) KavS und der InfOffzS M1861 getragen werden. Ehrensäbel oder alte Familiensäbel bedurften der Genehmigung des Ministeriums und sollten in etwa dem M1904 gleichen. Ab 1928 taucht vermehrt und bei eher jüngeren Offizieren der dem Standardmuster KavOffzS M1904 sehr ähnliche, aber diesem gegenüber modernere, feinere, leichtere „Offiziers-Extrasäbel“ mit Hegedüskorb auf. Davon gibt es auch hier Varianten mit kleineren Abweichungen. Diesen Säbel konnte man sich selbst auf eigene Rechnung anfertigen lassen. Daneben wurde weiter der normale KavOffzS M1904 geführt.

Mit Erl 14.000-2 vom 1.Juni 1933 wurde für das damalige ÖBH festgelegt: „Das Bundesheer erhält die Adjustierung des ehemaligen kuk Heeres und der ehem. kk Landwehr vom Jahre 1918.
Schließlich einigte man sich doch darauf, nur mit dem Bindenschild zu versehen. Gem. Artikel 3 der ständischen Verfassung vom 1. Mai 1934, BGBl. 239/1934 wurde der nimbierten Doppeladler als staatssymbol beszimmt und fand Verendung auch am Portepee der österr. Blankwaffen.
Dieser "Hegedüssäbel" war auch das Vorbild für den heutigen Offizierssäbel der Garde M1904 des Bundesheeres, der auch als Ausmusterungssäbel dient. (f. Interessierte: aktuelle Seite von Weyersberg und Kirschbaum unter Österreich M1904). Unterschiede sind hier die starren Ringbandösen, die Vernietung und das Griffmaterial beim "Hegedüs"-Modell.


Marken, Zeichen:
auf der Fehlschärfe: DÜRBECK WIEN IX.;
Revers: jeweils gekreuzte Säbel und Hämmer (Fa. Zeitler)
Auf Korbunterseite ebenfalls Marke der Fa. Zeitler----- siehe Bild Inserat von 1935 und Informationen

Beide Marken sind typisch für österr. Blankwaffen der 30iger Jahre.

GL: 105 cm
LoS: 102,5 cm
KL: 87,2 cm
KB: 2,3 cm
SL: 90,2 cm


Infos zu ZEITLER
Hieb-und Stichwaffenfabrik Ludwig ZEITLER;Wien 8;Lerchenfeldergürtel 60 und Sanettystr. 59 Tel.:A-21-2-38;Fabrik in NÖ, Ober-Piesting gegründet 1836
Telephonbuch von Österreich 1935/36, Adresse aus „Almanach d. österr. Bundesgendarmerie 1935“:
Auch bekannt:
L.ZEITLER WIEN VIII;(Waffenfabrik L.Zeitler seit 1840;Wien 8;Sanettystr. 3;Tel. 16706 ;auch 8.;Lerchenfeldergürtel 60;Fabrik in NÖ Oberpiesting;
Interessantes Detail der Firmengeschichte ZEITLER und JUNG:
1925 geht die "Schwertfabrik Jung" in Ober-Piesting im Versteigerungsweg an die Fa. Zeitler.
Auszug aus der Ortschronik Wopfing/Oberpiesting/Waldegg (Quelle Internet):
Ins Ober-Piestinger Ortsgeschehen eingebunden war
der alte Einkehrgasthof „Zum grünen Baum“ (Wopfing 2),
direkt an der Grenze zwischen Wopfing und Ober-Piesting.
Er wird in einem Touristenführer von 1884 wegen seiner
vorzüglichen Weine besonders erwähnt. Dem Gasthaus
gegenüber liegt ein großer Weinkeller. Im darüber gebauten Tanzsaal hielten
die Schwertfeger der Schwertfabrik
Jung-Zeitler
ihre traditionellen Faschingsbälle ab.


Zum renommierten Armeelieferanten der kuk Armee JUNG:
Die Firma Jung wurde 1853 als Waffenfabrik in Oberpiesting NÖ gegründet. Zuvor gab es seit 1836 das Waffengeschäft in Wien. Beide sind zusammengehörig. Damals könnte es sich wohl um Franz Jung gehandelt haben, der später und vor 1900 vermutlich von Eduard Jung abgelöst worden sein dürfte. Wahrscheinlich fand hier eine ähnliche Übergabe in der Familie wie bei der Firma Fischer -siehe dort-statt
Mir persönlich sind die Abkürzungen FS Jung, Jung (wohl beide Franz Jung, ein eventuell auftauchendes Fr. Jung wird wohl auch auf Franz Jung hindeuten) und Ed. Jung (wohl Eduard Jung) geläufig.
Nicht auszuschliessen, dass es noch einen dritten Jung gibt--also Grossvater, Sohn, Enkel.

kuk Armee-Waffen-und Fechtrequisitenfabrik Eduard Jung (Fabrik in Oberpiesting NÖ-Niederlage in 1070 Wien Lerchenfelderstr.25) um 1897
1858 alleiniger Zuschlag der Produktion Bordsäbel M58 an Franz JUNG (Fabrik in OBER-PIESTING in Niederösterreich, Niederlassungen in WIEN 1.,Kärntnerstrasse 20 und 8., Lederergasse 23)

Ende der Fa. Zeitler, die auch den seltenen österr. Fliegerdolch der Zwischenkrigszeit gefertigt hatte:
1975 erhielt die Wiener Firma Zeitler den Auftrag, ein Mehrzweckmesser zu entwerfen, das sowohl als Feldmesser und bei Bedarf auch als Seitengewehr zu verwenden sein sollte.Dieses Messer wurde in Kleinstauflagen für eine Ausschreibung für das ÖBH gefertigt.
Zeitler verlor die Ausschreibung und ging nach 176 Jahren zugrunde.

Zitat aus DWJ 12/87 (Hans Edelmair:Schneidig.Die Entwicklung des österreichischen Feldmessers) "1975 brachte dann die renommierte Wiener Klingenwaffenfabrik Zeitler ein neues Messerbajonett heraus.Es war als Ringbajonett konzipiert und besass einen schon damals von der Frma Glock gefertigten schwarzen Kunststoffgriff.Noch im gleichen Jahr fand eine Erprobung beim UN-Bataillon am Golan statt.Dort hatte en findiger Waffenmeister gesehen,wie die Israeli ihr Sturmgewehr Galil so konstruiert hatten,dass man auch Flaschen damit öffnen konnte,und so versuchte er,in ähnlicher Weise einen Flaschenöffner am Feldmesser anzubringen.An der Parierstange schweisste er ein gebogenes Stahlblatt auf und die Sache funktionierte sofort.Die Idee wurde in das Serienmodell übernommen."

Information zu Firma Dürbeck:
Firma Hans Dürbeck, Militär-Warenhaus, Wien IX., Berggasse 31.
Militärwarenhaus Hans Dürbeck in 1090 Wien;Berggasse 31.
Telephonbuch von Österreich 1935/36:
Dürbeck Hans Uniformsorten IX. Berggasse 31
Tel.: A-11—6-78;
weiters: Uniform-und Ausrüstungssorten für Militär, Polizei, Gend., Zollw. usw IX. Berggasse 31
Tel.: A-11—6-78
Ich hoffe, der Beitrag ist interessant für euch!
Liebe Grüße G.


Lit.: Blankwaffenforum, Urrisk: „Uniformen des Österr. Bundesheeres 1918-1938 “ pag.68 u. „Streitkräfte der Rep. Österreich 1918-68“ pag.242 Nr.163 Sonderausstellung HGM
A.E.I.O.U.

2

Donnerstag, 21. Februar 2013, 13:24

weitere Bilder dazu

weitere Bilder dazu
A.E.I.O.U.

3

Donnerstag, 21. Februar 2013, 13:27

...und noch Bilder dazu

...und noch Bilder dazu
A.E.I.O.U.

4

Donnerstag, 21. Februar 2013, 14:45

Mein lieber alter Freund!!!

Es freut mich sehr dass du bist wieder mit uns. Besonders mit einem so schönen Beitrag.

Herzlichen Wilkommen zurück.
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

5

Freitag, 22. Februar 2013, 13:49

Lieber Zlatko!
Herzlichen Dank für deine wirklich lieben Worte, ich freue mich !! :]
Ich bin grundsätzlich immer für das Thema da, aber leider sind mir allzu oft zeitmässig sehr enge, ja sogar engste Grenzen gesetzt. :(
LG G.
A.E.I.O.U.

6

Dienstag, 9. Juli 2013, 14:13

Hallo Gerhard

Super Hegedüs und sehr ausführliche Erläuterung des Gesamtthemas.
Vielen Dank dafür.
Was ich vielleich noch ergänzen darf (obwohl das bei deinem Beitrag ja schon fast gar nicht mehr möglich ist) würd ich noch gern einen weiteren Unterschied zum KavOffzS M1904 anführen.
Dieser ist zwar rein äußerlich normalerweise nicht ersichtlich, aber doch bemerkenswert.
Die Zusammenstellung der Klinge mit dem Korb wurde beim älteren Muster ja durch Vernietung und anschließende Abdeckung mittels Plättchen durchgeführt.
Beim Hegedüs wurde eine "modernere" Variante gewählt. Die Klingenangel wurde mit einem Gewinde versehen und das Abdeckplatterl ist mit dem Gegengenwinde, sozusagen einer integrierten Mutter, ausgestattet.
D.h. die Klinge wird durch Verschraubung mit dem Platter mit dem Korb befestigt.

Ein wirklich schönes Exemplar das du uns da zeigst.
Für mich Verkörpern die Hegedüs irgendwie die Abnabelung zur alten Monarchie, aber nicht ganz ohne Remeniszenzen und dieser Eigenständigkeit die ja dann jäh unterbrochen wurde.
In diesem Zusammenhang ist auch der Schematismus von 1934 sicher ein wertvolles Stück.
Gerade dieses Jahr hat`s ja ganz massiv in sich, auch wenn man bedenkt wie starkt das Bundesheer hier involviert war.

Also ein allumfassender Beitrag der hier noch gefehlt hat.

Zu erwähnen vielleicht auch noch kurz, das auch mit dem Hegedüs schöne Extrakörbe gestaltet worden sind.
So wurde ja erst unlängst von Ex-Kanzler Vaugoin der Hegedüs verkauft, der - soweit ich mich erinnere - einen besonders schönen Korb gehabt hat.

Servus

Alex

7

Samstag, 13. Juli 2013, 13:55

Hallo Alex!
Ich danke dir, dass v.a. du und Zlatko eine "wackere Lanze" für die österreichische Blankwaffe aus der Zeit nach 1918 geritten seid. Es ist jammerschade, dass ältere österreichische Blankwaffen und deren Zubehör (welche oft wesentlich rarer..) aus der nicht minder bewegten Zeit zwischen 1918 und 38 bisher keine oder keine grosse Resonanz gefunden haben. Viele stammen ja noch aus der Monarchie selbst und wurden lediglich adaptiert, ----der Hegedüs hier nicht....der hat zwar ein grosses Vorbild, ist aber genuin, würde ich meinen! Vermutlich handelt es sich da um ein latentes "Sammler-Mainstreamdenken", welches nur einem Trend nachläuft, dem eben alle folgen---schade, schade....
Dein Hinweis über die hier modernere Art der Schraubung ist sehr wichtig, danke Alex! Allerdings lässt sich diese nicht absolut auf jeden Säbel aus dieser Zeit übertragen, wohl aber auf sehr viele!
LG G :]
A.E.I.O.U.

8

Mittwoch, 16. Oktober 2013, 09:55

Feldmesser FM 77 ZEITLER; Beitrag zur österr. Blankwaffengeschichte

Ende der Fa. Zeitler, die auch den gesuchten österr. Fliegerdolch fertigte: 1975 erhielt die Wiener Firma Zeitler den Auftrag, ein Mehrzweckmesser zu entwerfen, das sowohl als Feldmesser und bei Bedarf auch als Seitengewehr zu verwenden sein sollte.Dieses Messer wurde in Kleinstauflagen für eine Ausschreibung für das ÖBH gefertigt. Zeitler verlor die Ausschreibung und ging nach 176 Jahren zugrunde. Zitat aus DWJ 12/87 (Hans Edelmair:Schneidig.Die Entwicklung des österreichischen Feldmessers) "1975 brachte dann die renommierte Wiener Klingenwaffenfabrik Zeitler ein neues Messerbajonett heraus.Es war als Ringbajonett konzipiert und besass einen schon damals von der Frma Glock gefertigten schwarzen Kunststoffgriff.Noch im gleichen Jahr fand eine Erprobung beim UN-Bataillon am Golan statt.Dort hatte en findiger Waffenmeister gesehen,wie die Israeli ihr Sturmgewehr Galil so konstruiert hatten,dass man auch Flaschen damit öffnen konnte,und so versuchte er,in ähnlicher Weise einen Flaschenöffner am Feldmesser anzubringen.An der Parierstange schweisste er ein gebogenes Stahlblatt auf und die Sache funktionierte sofort.Die Idee wurde in das Serienmodell übernommen."
Liebe Freunde! Um die Geschichte des renommierten ehemaligen kuk Blankwaffenerzeugers ZEITLER abzurunden, möchte ich noch Bilder des "corpus delicti", also des Feldmessers FM 77 von Zeitler beifügen. Von einer detaillierten Beschreibung des FM 77 sehe ich deshalb ab. Wie bereits erwähnt, wurde von diesem lediglich eine Prototyp-Kleinstauflage zu Erprobungszwecken produziert, um dann doch nicht von den Streitkräften übernommen zu werden. Ein Grund mag auch sein, daß das FM 77 von Zeitler sowohl als Bajonett (welche Eigenschaft man dann vielleicht doch nicht übernehmen wollte) als auch als Messer Verwendung finden konnte. Das FM77 bedeutete somit das letzte Erzeugnis und dann auch das Ende der Firma Zeitler, die allzusehr auf dieses FM 77 gesetzt haben dürfte. Einige übrig gebliebene Nur-Klingen des nicht weiterproduzierten Zeitler FM 77 dürften Ende der 1970iger als Konkursmasse Verwendung in den USA im Survival und Jagdbereich etc. gefunden haben. Nach meiner Meinung setzte das "Finis Zeitler" auch gleichzeitig einen vorläufigen Schlusspunkt unter mehrere Jahrhunderte österreichischer Blankwaffenproduktionsgeschichte.Als Vergleich dazu siehe auch das tatsächlich in Österreich eingeführte erfolgreichere FM 78 von Glock.
A.E.I.O.U.

9

Dienstag, 22. Oktober 2013, 08:15

Hallo Gerhard

Sehr interessant, hab ich noch nie gesehen.
Eigentlich schade, daß das gute Stück nicht übernommen wurde - einerseits weils doch recht ansprechend ausschaut und andererseits weil damit das traditionsreiche Unternehmen, von dem wir Sammler wahrscheinlich alle ein Stück zuhause haben, endgültig schließen mußte.
Danke für den wichtigen ergänzenden Beitrag!

Servus

Alex