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1

Dienstag, 13. Dezember 2011, 19:47

Kavallerie Offizier Säbel M1869 in gekürzter Ausführung

Hallo liebe Sammlerfreunde, heute möchte ich euch gleich zwei meiner Stücke zeigen. Ich beginne mit einem schweren Kavallerie Offizier Säbel M1869 in gekürzter Ausführung. Die Klinge ist 3,6 cm breit, und einseitig gekehlt. Bezeichnet ist sie mit Julius Voos Garantie Solingen und Eisenhauer. Der Griff ist mit Fischhaut und Wicklung. Die Klingenlänge beträgt 51,0 cm. und die Gesamtlänge ist 67,5 cm. Als Offizierswaffe war er natürlich ein Eigentumsstück, und somit lassen sich leider keine Rückschlüsse ziehen, wo er gedient hat. Artillerie oder Train?? Als Pendant zu diesen schweren Säbel zeige ich in einem eigenen Beitrag einen Kindersäbel M1861 für Mannschaften. Ich finde die Kombination dieser beiden Stücke sehr reizvoll, einerseits der trotz kurzer Klinge, mächtige Säbel, und anderseits der zierliche Kindersäbel in originalgetreuer Ausführung mit stumpfer Spitze. Ich freue mich immer wenn ich die beiden nebeneinander sehe. Ich wünsche ebenso viel Freude beim Betrachten der Bilder. Lg Hans

2

Dienstag, 13. Dezember 2011, 20:41

RE: Kavallerie Offizier Säbel M1869 in gekürzter Ausführung

Lieber Hans !!!

Ich glaube das ist ein typischen WK1-"Grabensäbel". Sehr interessantes Stück.
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

3

Dienstag, 13. Dezember 2011, 20:56

RE: Kavallerie Offizier Säbel M1869 in gekürzter Ausführung

Lieber Zlatko!

Es freut mich das du meine beiden Stücke gleich entdeckt hast.

Danke für die Information, das würde passen, mit dieser mannhaften, wenn auch kurzen Klinge wäre er sehr gut geeignet.

lg

Hans

4

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 09:18

Hallo Hans

So wie Zlatko sagt, meine ich auch, das es sich hier um einen typischen WKI-Säbel handelt.
Die Klingenbreite entspricht ja der Vorschrift - und er wurde wie viele andere auch in dieser Zeit, gekürzt - bis sie an der Front ganz verboten wurden (17) und nur mehr in der Etappe und Hinterland geführt werden durften.
Der Offizier dürfte entweder auch schon ein wenig länger gedient haben (sonst hätter er den 04er - wird wohl zumindest Oberleutnant, wahrscheinlich Rittmeister gewesen sein), oder es wurde ein "Eingezogener" mit ärarischer Waffe ausgestattet, was sich aber in einer Abnahme widergespiegelt hätte, die ich hier nicht erkennen kann.


Bitte stell doch Deine Beiträge immer gleich in den richtigen Sparten ein, sonst muß unser Administrator diese dann manuell verschieben (Also: Kavallerie / Offiziere)

Danke

Alex

5

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 09:49

Hallo Alex!

Danke, wieder etwas Neues erfahren, ich bemerke immer mehr wie bescheiden mein Wissen ist.

Vor Jahren habe ich im Dorotheum einen ähnlichen gesehen, der wurde als Säbel für einen Offizier der Artillerie (ich glaube mich sogar zu erinnern für Gebirgsartillerie) bezeichnet, darum bin ich auch so davon ausgegangen. Er muss ein Eigentumsstück gewesen sein, da keinerlei Abnahmestempel vorhanden sind.

Die nächsten Beiträge werde ich in die richtige Spalte stellen. Meinen 61er habe ich eh schon in die richtige Spalte gegeben, dann habe ich aber gelesen, man soll die Beiträge bei Neuvorstellungen einstellen. Soll wahrscheinlich nur für die nicht zuordenbaren Stücke sein. Danke für den Hinweis.

lg

Hans

6

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 11:47

Hallo Hans und Alex !!!


Ich werde dieser Übertragung machen ;)!!!
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

7

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 11:57

Herzlichen Dank Zlatko, ich muss noch einiges lernen.

lg

Hans

8

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 13:05

Hallo Hans

Artillerie ist grundsätzlich natürlich auch möglich.
Der Kavallarieoffizierssäbel wurde für Offiziere der Kavallerie, des Train und der Artillerie vorgeschrieben.
Aber gekürzt wurden die Trümmer ausschließlich im Krieg.
Es gab sicher davor auch schon gekürzte Stücke, wenn der Träger von geringer Körpergröße war, aber da sind schon noch einige Zentimeter dazuzugeben.

Servus

Alex

9

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 15:36

Hallo Alex!

Ihr habt mit eurer Zuordnung sicherlich recht, klingt für mich auch plausibler. Ich denke, wenn vor dem Krieg jemand den Säbel aus Gründen der leichteren Handhabung gekürzt hat, so hätte er sicher nicht so einen schweren Säbel genommen.

Danke nochmals.
lg
Hans

10

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 09:32

Hallo Hans

Vorallem wars verboten - man konnte ja nicht, wie man lustig war an seiner Adjustierung rumbasteln.
Immerhin gabs ja Vorschriften, deren Einhaltung obligat war und deren Missachtung Bestrafung zur Folge hatte (Ausnahmegenehmigungen gabs zwar, aber die waren auch offiziell - wie z.B von Doppeladlerkorb die erwähnte extra von allerhöchsten Kreisen eingeholte Erlaubnis für einen Offizier den Säbel links führen zu dürfen, da der Träger des rechten Armes im Dienst verlustig geworden ist)

Servus

Alex

11

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 10:15

Hallo Alex!

Ja, da hast du natürlich recht, das habe ich nicht bedacht. Das Reglement war ja damals sehr streng.
Bei Gelegenheit werde ich noch einen kurzen Säbel einstellen.

Bis dahin
lg
Hans

12

Donnerstag, 5. Januar 2012, 19:25

Hallo Hans!
Wurde schon viel für mich Zutreffendes gesagt, ein WK1 Säbel, augenscheinlich fachmännisch gekürzt, weil dann praktischer. Bitte mehr Kindersäbel, ich und Zlatko mögen die.....:]
A.E.I.O.U.

13

Donnerstag, 5. Januar 2012, 19:49

Hallo Doppeladlerkorb!

Ich würde eure Wünsche gerne erfüllen, leider ist es mein einziger Kindersäbel.

Dafür werde ich halt ein paar andere Stücke zeigen.

lg

Hans