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1

Sonntag, 20. September 2009, 18:37

Württemb. Kavallerie-Säbel M 1817

Eisen-Bügelgefäss mit zwei Terzbügeln. Auf ovaler Stichblatt-Unterseite sind Reste von eingeschlagenen Buchstaben zu erkennen. Kordelumwickelte Holzgriffhülse mit dunkelbraunem Lederüberzug. Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn, zur -spitze hin zweischneidig. Blanke Srahlblechscheide.

Gesamtlänge.....................1.075 mm
Säbellänge........................1.040 mm
Klingenlänge.........................890 mm
Klingenbreite (max.)................32 mm

Siehe auch hier: Kavalleriemannschaftssäbel 1817

Gruss
blankhans

2

Dienstag, 22. September 2009, 15:54

RE: Württemb. Kavallerie-Säbel M 1817

Auf der Stichblatt-Unterseite dieses Säbels ist ausser einigen Altstempeln auch der später eingeschlagene Truppenstempel zu erkennen "13.T.E.357." (13. Württemb.Train-Ersatzabteilung, Ludwigsburg 1871). Die Rückenklinge trägt auf der Fehlschärfe innen den Buchstaben "J" und aussen die alte Waffennummer "1526". Dazugehörige, nummerngleiche Eisenscheide.

Gesamtlänge.....................1.070 mm
Säbellänge........................1.035 mm
Klingenlänge........................880 mm
Klingenbreite (max.)...............32 mm

Gruss
blankhans

3

Freitag, 2. Oktober 2009, 15:29

RE: Württemb. Kavallerie-Säbel M 1817

Dieser Speicherfund trägt, bis auf die Waffennummer 468, den gleichen Truppenstempel wie das vorhergehende Stück. Die ganze Griffkappe ist etwas vom Rost angefressen worden. Die Klinge weist auf der kurzen Fehlschärfe aussen die eingeschlagene Bienenkorbmarke des Solinger Herstellers Samuel Hoppe auf.

Gesamtlänge..................1.070 mm
Säbellänge.....................1.025 mm
Klingenlänge.....................870 mm
Klingenbreite (max.)............32 mm

Gruss
blankhans

4

Samstag, 10. Oktober 2009, 19:54

RE: Württemb. Kavallerie-Säbel M 1817

Auf der Stichblatt-Unterseite dieses Säbels ist der folgende Truppenstempel eingeschlagen "120.R.F.B.5." (Festungs-Bäckerei des 120 Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm, König von Preussen, Ulm 1673). Nicht dazugehörige Stahlblechscheide.

Gesamtlänge....................1.055 mm
Säbellänge.......................1.020 mm
Klingenlänge.......................865 mm
Klingenbreite (max.)..............32 mm

Gruss
blankhans

5

Montag, 6. September 2010, 15:07

RE: Württemb. Kavallerie-Säbel M 1817

Dieser Säbel trägt auf der Stichblatt-Unterseite einige ältere Stempeln. Die Zahlen "2.3" und "86" sind auch auf der Schlepper-Innenseite eingeschlagen.

Gesamtlänge......................1.070 mm
Säbellänge.........................1.030 mm
Klingenlänge.........................880 mm
Klingenbreite (max.)................33 mm

Gruss
blankhans

6

Sonntag, 2. September 2012, 15:08

Etwas leichtere und kürzere Ausführung eventuell für Offiziere. Auf der Stichblatt-Unterseite eingeschlagene Zahlen "2.2.38." und auf Fehlschärfe innen der Buchstabe "K".

Säbellänge.....................940mm
Klingenlänge .................805 mm
Klingenbeite (max.)...........30 mm

Gruss
blankhans

7

Samstag, 27. Oktober 2012, 16:33

Ein ähnliches Stück aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die Terzbügel laufen allerdings ohne die sogenannten "Katzenpfötchen" am Stichblatt aus. Holzgriffhülse mit dunklem Lederüberzug und einer Lage verdrillter Kupferdrahtwicklung. Rückenklinge mit angedeuteter Pandurenspitze. Auf der Fehlschärfe innen tief eingeschlagene Königskopf-Marke des Solinger Herstellers Gebrüder Weyersberg. Aussen ist die Klinge noch schwach erkennbar geätzt mit der Lieferanten-Adresse von "G.H. Kohl Waffenfabrikant in Stuttgart". Stahlblechscheide mit zwei Ringbändern.

Gesamtlänge.................1.050 mm
Säbellänge....................1.015 mm
Klingenlänge....................850 mm
Klingenbreite (max.)............30 mm

Gruss
blankhans

8

Donnerstag, 1. November 2012, 10:23

Hallo Blankhans,

Gerd Maier beschreibt die beiden letzten von dir vorgestellten Säbel als Offizier Säbel für Berittene 1835. Deshalb habe ich einen solchen Säbel auch so im Forum vorgestellt. ( siehe Offizierssäbel der Kavallerie 1835 ).

Jedoch ist die Einführung eines neuen Säbelmodels bei der Kavallerie 1835 nicht belegt. Lediglich ein Erlass von 1831 weist darauf hin, dass von berittenen Offizieren ein Säbel mit zwei Terzbügeln zu tragen sei.

Ich denke, wie von dir bereits angedeutet, dass es sich bei dieser Waffe aufgrund der Ähnlichkeit zum Mannschaftssäbel 1817, jedoch in einer leichteren Ausführung, um Offizierssäbel der Kavallerie 1817 handelt.

Übrigens,- ohne die " Katzenpfötchen" habe ich den so auch noch nicht gesehen.

Danke fürs zeigen!

Gruß Bernd
olgaulan

9

Donnerstag, 1. November 2012, 16:06

Hallo Bernd,

danke für Deinen Hinweis.

Gruss
blankhans