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1

Montag, 25. August 2008, 18:58

Österr. Kavallerie-Offizier-Säbel M.1858

Österr. Kavallerie-Offizier-Säbel M.1858

Das ist schmale Galaausführung mit beidseitg gekehlte Rückenklinge und nachanpassene Scheide ( Vorshrift von 1861 ).Korbgefäs mit 1850 Muster.

Hersteller: Weyersberg & Stamm Solingen

Länge ohne Scheide: 980mm
Klingenlänge:840mm
Klingenbreite:20mm
Scheidenlänge:860mm

2

Dienstag, 26. August 2008, 22:25

Hallo werter Sammlerkollege!

Ein sehr schöner und nicht häufig anzutreffender Säbel, danke fürs zeigen!
Besonders gut gefällt mir die richtig massiv ausgeführte Rundstabfassung des Korbes.

Mfg Michael
"Für Ehre und Pflicht bis Herz und Klinge bricht"

Bin auf der Suche nach gut erhaltenen, österreichischen Mannschaftssäbeln, besonders den Modellen M1850 und M1858.

3

Mittwoch, 27. August 2008, 07:31

Hallo Coldsteel,

Dieses Zwischenmodell gefällt mir auch.
Hast du etwas fürs zeigen?
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

4

Dienstag, 18. Mai 2010, 18:26

Lieber Zlatko!
Wunderschöner und hocheleganter perfekt erhaltener und gar nicht häufiger Säbel---diesen anzuschauen--macht mir Freude!!!!!!
Dein Freund
A.E.I.O.U.

5

Dienstag, 18. Mai 2010, 19:03

Mein lieber Freund !!!

Glück ist gegenseitig :D!!!
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

6

Samstag, 7. Mai 2011, 09:13

Liebe Sammlerfreunde!!!

Hier ist noch eine weitere sehr interessante Variante von dieses Modell. Das ist ganz brünierten Ausführung.

Länge ohne Scheide:1005mm
Klingenlänge:855mm
Klingenbreite:25mm
Scheidenlänge:875mm
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

7

Samstag, 7. Mai 2011, 09:15

Die Klinge ist geätzt, aber leider sehr schwer zu sehen. Am interessantesten für mich sind Zeichen. Ich denke das ist eine frühe Marke von H. W. Lang oder seiner Nachfolger Clemen & Jung aus Solingen - "Angel im Schild unter Krone". Grosses Teil ist leider unter Griff. Auf der einen Seite ist das Inschrift : " Fr. Jung " und auf der anderen " in Wien " ( Wenn ich lese richtig!?! ). Ist jemand etwas ähnliches gesehen ?
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

8

Montag, 9. Mai 2011, 09:12

Hallo Zlatko

Schade das die Gravuren so schlecht zu erkennen sind.
Könnte es nicht auch Haussmann sein? Ich kanns leider fast gar nicht lesen.
Ich glaube gar nicht das der Korb brüniert ist, vielmehr das es sich um einen patinierten Rostansatz handelt.

Ein schöner klassischer 58er.

Servus

Alex

9

Montag, 9. Mai 2011, 09:39

Hallo Alex !!!

Danke für deinen Antwort. Ja, das ist wirklich Schade. Das ist nicht 100% eine Haussmann Klinge. "Fr. Jung" ist ganz gut lesbarig. Aber wer ist dieses Jung ?( - das ist echte Enigma. Unten den Rost und Patina ist sehr schön sichtbare Brünierung ;).
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

10

Mittwoch, 11. Mai 2011, 15:00

RE: Österr. Kavallerie-Offizier-Säbel M.1858

Hallo Zlatko.

Erlaube mir zu deinen beiden gezeigten M1858 Offizieren auch einen in meiner Sammlung befindlichen M1858 Offizier anzuhängen.

Es handelt sich um ein F. Hörster Solingen Modell welches einen schmalen höher gezogenen aber sonst typischen 58er Korb hat. Der Säbel wurde offenbar mal gereinigt und wahrscheinlich neu beledert und gewickelt. Die Scheide wurde auf Trageart ’61 abgeändert.
Dieses Modell von Hörster wird auch in dem Buch ,,Mit blankem Säbel’’ behandelt.

Als Vergleich zu deinen beiden gezeigten Stücken (welche mir übrigens sehr gut gefallen) gedacht.

GL – 970mm, KL – 795mm, KB – 28mm.

Gruß
Rainer
REGNUM NORICUM

11

Mittwoch, 11. Mai 2011, 15:10

Hallo Rainer

Tolle Fotos, bei denen die Merkmale des 58er so richtig gut zu sehen sind, und überhaupt ein toller 58er.
Bei deinem Stück sieht der Korb noch ein bischen mehr bauchig aus als üblich, was ihm sehr gut zu Gesicht steht.
Narbig dürfte er ja auch nicht sein.

Danke für den Beitrag.

Servus

Alex

12

Mittwoch, 11. Mai 2011, 15:28

Hallo Rainer!!!

Das ist ein wirklich tolles Zuschlag !!! Schließlich hat jemand ein wenig Lebendigkeit in unseren KuK Ecke gebracht . Das ist wirklich schöne und gut erhaltene Kavallerie Offizierssäbel M.1858. Gefällt mir sehr gut. Danke fürs zeigen.
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

13

Dienstag, 22. Oktober 2013, 17:10

Hallo liebe Freunde !!!

M.58 Serie geht weiter :D ...

Dies ist die Version mit dem älteren Erbklinge.

Hersteller: Samuel Hoppe ( Bienenkorb )

Länge ohne Scheide: 945mm
Klingenlänge:817mm
Klingenbreite:30mm
Scheidenlänge:865mm
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

14

Mittwoch, 23. Oktober 2013, 12:28

Lieber Zlatko!
Gratulation! Ich denke, dieser M58 wird mein Lieblings M58 iger! :] Besonders gefällt mir natürlich die stark gekrümmte Klinge und die dazugehörige Buckelscheide. Beide dürften von einem M1827/37 oder auch M1845 stammen, wo die Scheiden besonders gerne und unvorschriftsmässig mit Buckeln verwendet wurden. Auch beim KavOffzS M1850 sieht man Buckeln fallweise noch, für mich selten auf einem M1858. Auf einem KavOffzS M1861 eigentlich erinnerlich gar nicht mehr.
Ich glaube gar nicht, dass es sich bei dieser sehr schönen Klinge mit Pandurenspitze (diese passt eigentlich sehr gut zu einem M1827/37) um eine damals alte Erbklinge handelt (natürlich konnte diese vom Vater auf den Sohn übertragen worden sein, das geht sich zeitmässig aus), aber es kann sich aufgrund der eher geringen Zeitdifferenz aber auch um ein und den selben Träger gehandelt haben, denn:
Die Art der Klinge entspricht durchaus der Zeit um 1840/50 und S.Hoppe (1827-1885) hat auch meines Wissens mit dem Bienenkorb auch so um 1845/50 produziert. Ein Zeitraum also, wo sowohl der M1827 als auch der M45 gleichzeitig parallel in Verwendung standen.
Trotzdem, meine Meinung ist:
Diese schöne Klinge und Scheide stammen von einem M1827/37, der in diesen M1858 übertragen worden ist. Die Überspringung des M45 und M50 deuten auf eine Übergabe von Vater auf den Sohn oder zumindest jedenfalls von einer ersten Generation in die zweite hin. Mehr Generationen dürften es aufgrund der zu geringen Zeitdifferenz nicht gewesen sein.
Interessant ist hier vielleicht auch, dass der "neue" KavOffzS M45 anfänglich v.a. bei den Offz der schweren Kavallerie mit dem Pallasch M1837 wenig Akzeptanz hatte, aber auch der v.a. für Ungarn symbolträchtige M1827/37 genoss einen sehr hohen Stellenwert, obwohl die Offiziere der Husaren den M45 (v.a. mit Madonnenklinge) dann doch schneller akzeptierten als zB die Kürassieroffiziere.
A.E.I.O.U.

15

Mittwoch, 23. Oktober 2013, 14:40

Trotzdem, meine Meinung ist:
Diese schöne Klinge und Scheide stammen von einem M1827/37, der in diesen M1858 übertragen worden ist. Die Überspringung des M45 und M50 deuten auf eine Übergabe von Vater auf den Sohn oder zumindest jedenfalls von einer ersten Generation in die zweite hin. Mehr Generationen dürften es aufgrund der zu geringen Zeitdifferenz nicht gewesen sein.


Danke mein lieber Freund !!!

Wir beide haben vollständig gleichen Meinung. Wie immer ;) .
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe

16

Montag, 28. Oktober 2013, 09:01

Hallo Zlatko

So kann die Serie weitergehen!!!
Die Scheide - und vorallem das Schleppblech gefallen mir sehr gut.
Ein schöner 58er.
Bin noch immer der Meinung, daß der 50er und 58er (sind ja de facto bis auf die Rundstabeinfassung ident) die schönsten Kavalleriesäbel für Offiziere in der Monarchie waren.

Gerhard hat wie immer die wahrscheinlichen Hintergründe aufgedeckt!

Jedenfalls schön, das du uns den schönen Säbel vorgestellt hast.

Servus

Alex

17

Montag, 28. Oktober 2013, 15:21

Hallo Alex !!!

Du hast ein verfeinerten Geschmack :D .
Entschuldigen Sie bitte für schlechtes Deutsch.


Grüße aus Kroatien

Chombe