Sie sind nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Blankwaffenforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Samstag, 15. Oktober 2016, 20:03

Bayerischer Infanterie-Säbel um 1800

Spätes 18. Jahrhundert. Glattes Messing-Bügelgefäss. Ganze Griffkappe in Parierstange verstiftet. Kordelumwickelte Holzgriffhülse mit schwarzem Lederüberzug und verdrillter Kupferdraht-Wicklung. Rückenklinge mit beidseitiger Hohlkehlung zur -spitze hin zweischneidig. Innen und aussen auf 125 mm geätzt "CT unter Krone" (Kurfürst Carl Theodor, 1777 - 1799). Ergänzte Lederscheide mit Messing-Montur.

Gesamtlänge.....................745 mm
Säbellänge........................700 mm
Klingenlänge.....................580 mm
Klingenbreite (max.).............32 mm

Gruss
blankhans
»blankhans« hat folgendes Bild angehängt:
  • Z.jpg

2

Samstag, 15. Oktober 2016, 20:16

Ähnliches Stück aus dem frühen 19. Jahrhundert. Klingenätzung "MJK unter Krone" (König Maximilian Joseph I., 1806 - 1825).

Säbellänge......................725 mm
Klingenlänge....................610 mm
Klingenbreite (max.)............32 mm

Gruss
blankhans
»blankhans« hat folgendes Bild angehängt:
  • Z.jpg

3

Samstag, 15. Oktober 2016, 20:23

Infanterie-Säbel M 1794. Tombak-Bügelgefäss aus einem Guss. Geriffelte Griffhülse und im Guss angedeutete, ganze Griffkappe mit hohem Vernietknopf. Klinge mit beidseitiger Ätzung "MJK unter Krone". Geschwärzte Lederscheide mit Messing-Montur. Runder Tragehaken ergänzt.

Gesamtlänge...................750 mm
Säbellänge......................730 mm
Klingenlänge....................595 mm
Klingenbreite (max.)............32 mm

Gruss
blankhans
»blankhans« hat folgendes Bild angehängt:
  • Z1.jpg

4

Samstag, 15. Oktober 2016, 20:32

Eine etwas frühere Ausführung des Infanterie-Säbels M 1794 aus der Kurfürsten-Zeit. Beidseitige Klingenätzung "MJ unter Krone" (Kurfürst Maximilian IV. Joseph, 1799 - 1806).

Säbellänge....................735 mm
Klingenlänge..................605 mm
Klingenbreite (max.)..........32 mm

Gruss
blankhans
»blankhans« hat folgendes Bild angehängt:
  • Z.jpg

5

Samstag, 15. Oktober 2016, 20:39

M 1794 mit Messing-Gefäss. Klinge ohne Herrscher-Monogramm. Auf dem Rücken drei tief eingefeilte Kerben. Geschwärzte Lederscheide mit Messing-Montur. Ovaler Trageknopf.

Gesamtlänge..................805 mm
Säbellänge.....................760 mm
Klingenlänge...................635 mm
Klingenbreite (max.)...........32 mm

Gruss
blankhans
»blankhans« hat folgendes Bild angehängt:
  • Z.jpg

6

Freitag, 28. Oktober 2016, 19:50

Ein Bayer schafft es ins Zeughaus Zürich

Von 1798 bis 1803 war die Schweiz von napoleonischen Truppen besetzt. Die interne Aufteilung aus dem ancien régime wurde über den Haufen geworfen und das Land neu zentralistisch organisiert. Das hat nicht funktioniert. 1803 zitierte Napoleon eine Delegation aus der Schweiz nach Paris und diktierte ihnen die Mediationsverfassung. Das heisst, Rückkehr zur
dezentralen Organisation mit selbständigen Kantonen. Ehemalige Untertanengebiete wurden neue Kantone. Die Mediation, auch kleine Restauration genannt, dauerte bis 1815.

Die Zeughäuser waren geplündert, die Staatskassen leer. In dieser Zeit versuchten die Kantone, wieder eine Miliz auf die Beine zu stellen. Eine eidgenössische Armee gab es noch nicht. Zürich hat sich sehr bemüht, aus noch brauchbarem altem Material und neuen Zukäufen eine einigermassen zufriedenstellende Bewaffnung herbeizuführen. In dieser Zeit landete der abgebildete Säbel - eventuell als Muster von Solingen geliefert, wir können nur mutmassen -im Zürcher Zeughaus. Er erhielt eine lokal übliche Scheide. Auf dem Griffbügel wurde "ZEUGHAUS ZÜRICH " eingeprägt. Das Zürcher Kantonswappen im Oval unter dem Bügel kennzeichnet ihn als Teil der Armatur im Eigentum des Kantons Zürich. Ob der Säbel an die Truppe abgegeben wurde, wissen wir nicht.
»schmiede39« hat folgende Bilder angehängt:
  • 16 Okt Bayern 006.JPG
  • 16 Okt Bayern 007.JPG
  • 16 Okt Bayern 008.JPG
  • 16 Okt Bayern 009.JPG
  • 16 Okt Bayern 011.JPG

7

Samstag, 29. Oktober 2016, 15:49

Ein ungewöhnliches Zeitzeugnis.

Gruss
blankhans

8

Sonntag, 5. März 2017, 17:39

Modell 1794 mit kaum noch erkennbarer Klingenätzung "MJK" (König Maximilian Joseph I. 1806 -1825).

Gesamtlänge....................755 mm
Säbellänge.......................720 mm
Klingenlänge.....................590 mm
Klingenbreite (max.).............32 mm

Gruss
blankhans
»blankhans« hat folgendes Bild angehängt:
  • Z.jpg