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Mittwoch, 16. Dezember 2015, 17:27

Braunschweiger Kavallerie-Extra-Degen KD 1889, nach 1910

Starres, vernickeltes Eisen-Bügelgefäss mit preuß. Adler. Vernickelte Rückenklinge mit beidseitiger Hohlbahn auf 385 mm geätzt mit militärischen Trophäen, Totenkopf, Reiter und Pferdekopf, von Blattwerk eingerahmt. Zusätzlich auf der Aussenseite beschriftet "Braunschweig. Husaren-Regt. No. 17" und innen grosse Reiterattacke. Auf Fehlschärfe aussen gestempelt "W.K.C. unter Königskopf + Ritterhelm" (Weyersberg, Kirschbaum & Cie, Solingen ab 1883 - heute). Brünierte Stahlblechscheide.

Gesamtlänge.....................990 mm
Degenlänge.......................935 mm
Klingenlänge......................800 mm
Klingenbreite (max.)..............25 mm

Gruss
blankhans
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Dragoner

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2

Freitag, 18. Dezember 2015, 13:45

Interessantes Dekor! Ist der Totenkopf Teil des Dekors als Traditionssymbol?

Dragoner
Wer früher stirbt, ist länger tot.

3

Freitag, 18. Dezember 2015, 14:01

Hallo,

So ist es! Wikipedia schreibt dazu folgendes:

"Totenkopfhusaren war die populäre Bezeichnung für das Braunschweigische Husaren-Regiment Nr. 17 und für das 1. und 2. Leib-Husaren-Regiment in Danzig (Langfuhr) wegen des an den Pelz- und Tuchmützen getragenen Totenkopfes, der ein altes Wahrzeichen dafür sein soll, dass sie weder Pardon nehmen noch geben. Sie sind nicht zu verwechseln mit den „Der ganze Tod“ genannten Belling’schen Husaren, die ein vollständiges Skelett mit der Umschrift „vincere, aut mori“ („siegen oder sterben“) an der Mütze trugen."

Gruss
blankhans

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